Schule

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11.11.2004

Schulische Entwicklung in Merlsheim

Bevor die Gemeinde ein eigenes Schulgebäude hatte, wurden geeignete Räume angemietet. Das in der Dorfchronik erwähnte Schulgebäude wurde 1827 erneuert. Bis zum Neubau einer größeren Schule im Jahre1880/81 (jetzige Bürgerhalle) fand hier der Schulunterricht statt.Nach Aufschreibungen in der Schulchronik, die der Lehrer Anton Coböken 1876 mit einem Nachtrag begonnen hat, hat von etwa 1760 bis 1805 ein gewisser Schlüter, unter dem Namen "der alte Sergeant" bekannt, als Schulmeister in Merlsheim gewirkt. Er war als Soldat abgegangen, um in Merlsheim die Schulstelle zu übernehmen. Bis zum Einsatz eines Lehrers mit voller Ausbildung, etwa um 1810, hat noch ein Schuhmacher, mit Namen Müller, morgens in Himmighausen und nachmittags in Merlsheim unterrichtet.
Der in der Ortschronik erwähnte Lehrer Wilhelm Drube, geb. in Gehrden, war von 1816 bis 1826 für die Gemeinden Merlsheim, Schönenberg, Erpentrup und Langeland zuständig.
Am 1. April 1878 wurde die s.g. Wanderschule getrennt. Erpentrup und Langeland bekamen einen eigenen Lehrer, den Herrn Heinrich Peine aus Lippspringe.
Lehrer Woker behielt die Schulstelle in Merlsheim.
1967 wurde die Schule in Merlsheim geschlossen. Seit dieser Zeit gehen die Haupt- und Realschüler nach Nieheim und die Grundschüler nach Oeynhausen zur Schule.

Chronologische Aufstellung der Lehrkräfte an der Merlsheimer Schule

(Nach Aufschreibungen in der Orts- und Schulchronik, sowie aus Archiv- und Familienunterlagen)

von

bis

Lehrkraft

Bemerkung

1816

31.03.1826

Lehrer Drube

geb. in Gehrden, versetzt nach Bergheim

Apr. 1826

  04.10.1832

Lehrer Scherf

aus Bergheim, versetzt nach Altenbeken

Okt. 1832

 1848

Lehrer Christian Coböken

aus Dringenberg

1849

1857

Lehrer Heinrich Peine

aus Lippspringe

1857

1871

Lehrer Christian Coböken

hat um 1857 nochmals die Lehrerstelle übernommen, gestorben 1871

Dez. 1871

1876

Lehrer Anton Coböken

Sohn des Christian Coböken, hat nachdessen Tod die Lehrerstelle übernommen, versetzt nach Dortmund.    (Anton Coböken hat die Schulchronik 1876 mit einem Nachtrag begonnen.)

 

Sept. 1876

Lehrer Brune

Vertretung, aus Reelsen

Okt. 1876

Sept. 1882

Lehrer Woker

versetzt nach Borgentreich

 Okt. 1882

März  1894

Lehrer Butterwegge

versetzt nach Steinheim

Apr. 1894

Apr.  1903

Lehrer Lotze

versetzt nach Nieheim

Mai 1903

März 1905

Lehrer Koch

versetzt nach Lügde

Apr. 1905

 März 1910

Lehrer Götte

versetzt nach Lügde

Apr. 1910

März 1911

Lehrer Hartmann

 zum Militär einberufen

Apr. 1911

März 1912

Lehrer Rüther

versetzt nach Dalhauen/Ruhr 

Apr. 1912

Dez. 1914

Lehrer Bussen 

am 31.12.1914 zum Militär einberufen 

 

15. Juli 1915

Lehrer Wieners

unterrichtete Himmighausen und Merlsheim

16 Juli 1915

31. Aug. 1915

 

beide Schulen ohne Lehrer

1 Sept. 1915

31. Aug. 1916

Lehrer Rüther

unterrichtete Himmighausen und Merlsheim

Sept. 1916

 Dez.  1934

Lehrer Bussen

übernahm wieder die Schulstelle,  versetzt nach Körbecke, Kreis Warburg

Jan. 1934

 März 1943

Lehrer Ludewig

aus Algermissen, Kr. Hildesheim, wurde am 27. August 1939 zum Militär einberufen

 Sept. 1939

 Jan. 1940

Lehrer Schröder

aus dem Saarland

Febr. 1940

März 1943

Lehrer Ludewig

übernahm wieder die Schulstelle, versetzt durch Tausch nach Nordhorn bei Osnabrück

Apr. 1943

Jan. 1946

Lehrer  Varwig

versetzt nach Aschen bei Osnabrück

 Febr. 1946

Dez. 1949

Lehrerin Fräulein Kampermann

ab Februar 1948  2. Planstelle genehmigt, 1950 Ruhestand

Febr. 1948

Juli 1967

Lehrer  Ferdinand Schwarze

Nachfolger von Lehrer Varwig

Jan. 1950

 März 1950

Lehrer Baron

versetzt nach Horn

Mai 1951

Herbst 1953

Lehrerin Fräulein von Kalkstein

versetzt nach Verlar mit gleichzeitiger Aufhebung der 2. Planstelle

 

1967

Lehrer Ferdinand Schwarze

bis zur Schließung der Schule

Hilfskräfte für die unteren Jahrgänge

Juli 1927

Jan. 1929

Hilfslehrer Stenner

 

Febr. 1929

Jan. 1931

Hilfslehrer Mengeringhaus

 

 

 

Privatlehrerin Fräulein Althoff

Privatlehrerin  auf Schloss Merlsheim,  unterrichtete wöchentlich 5 Stunden an der Merlsheimer Schule

Febr. 1931

März 1933

Hilfslehrer Menne

 

Apr. 1933

März 1934

Hilfslehrer Gerke

 

Apr. 1934

Okt. 1934

Hilfslehrer Kemper

 

 

 

Fräulein Althoff

übernahm als Hospitantin 11 Unterrichtsstunden, und bekam im Oktober 1936 eine Hilfslehrerstelle in Klausheide

Nov. 1934

Sept. 1936

Hilfslehrerin Fräulein Gockel

 

 Okt. 1936

Aug. 1942

Hilfslehrerin Fräulein Becker

(April 1938 2. Planstelle), 1942 versetzt nach Ottbergen

 

1958

Fräulein Ursula Rath

aus Nieheim, Schulpraktikantin von der PH Paderborn

 

1961

Fräulein Breitenstein

aus Bielefeld; Schulpraktikantin von der PH Paderborn